Wissenschaftlich recherchieren mit KI — ohne Halluzinationen
ChatGPT für wissenschaftliche Quellen nutzen? Gefährlich. Wir zeigen, wie du wirklich zuverlässig mit KI recherchierst — mit echten Papers, echten Quellen, ohne Risiko.
Du schreibst eine Hausarbeit oder Seminararbeit und brauchst solide wissenschaftliche Quellen. Die naheliegende Idee: Einfach ChatGPT fragen. Was dabei passiert, hat schon viele Studenten in Schwierigkeiten gebracht.
ChatGPT halluziniert Quellen. Es erfindet Autorenamen, Zeitschriftennamen, Jahresangaben und sogar DOIs, die gar nicht existieren. Wenn du solche “Quellen” in einer Hausarbeit verwendest, kann das ernste Konsequenzen haben.
Aber: KI für wissenschaftliche Recherche ist nicht generell falsch — es kommt auf das richtige Tool an. In diesem Artikel erklären wir, wie du KI sicher und effektiv für deine wissenschaftliche Arbeit einsetzt.
Warum ChatGPT für Quellenangaben ungeeignet ist
Das Problem ist struktureller Natur: ChatGPT ist ein Sprachmodell, das darauf trainiert wurde, flüssige, plausible Texte zu generieren. Wenn du nach einer Studie fragst, die gut in dein Argument passt, generiert es eine — auch wenn sie nicht existiert.
Das ist kein Fehler, den du erkennen kannst. Die Quellenangaben sehen völlig legitim aus: korrektes Format, plausible Zeitschrift, echter Autorenname (aus einem anderen Paper). Aber das spezifische Paper gibt es nicht.
Ein Student an der US-amerikanischen Columbia University musste vor Gericht erscheinen, weil sein Anwalt ChatGPT-Quellen in Gerichtsunterlagen verwendete — und die Quellen nicht existierten. Das ist kein Einzelfall.
Die sichere Alternative: KI-gestützte Recherche mit echten Quellen
Es gibt Tools, die KI und echte Quelldatenbanken verbinden — und damit das Beste beider Welten bieten: KI-gestützte Suche, aber nur mit verifizierten, existierenden Papers.
OpenAlex — die offene Wissenschaftsdatenbank
OpenAlex ist eine offene, kostenlose Datenbank mit über 250 Millionen wissenschaftlichen Publikationen. Geniusary nutzt OpenAlex als Datenbasis für seine KI-Recherche-Funktion — das bedeutet: Jedes Ergebnis ist ein echtes, existierendes Paper mit DOI, Autoren und Zeitschrift.
So funktioniert KI-Research in Geniusary
1. Du stellst deine Frage in natürlicher Sprache: 'Was sind die neuesten Erkenntnisse zu Spaced Repetition bei Medizinstudenten?'
2. Geniusary durchsucht OpenAlex nach relevanten Papers
3. Die KI fasst die wichtigsten Befunde zusammen — mit direkten Links zu den Originalquellen
4. Du kannst Paper direkt hochladen und von der KI zusammenfassen lassen
5. Alle Quellen sind verifiziert — du kannst sie direkt zitieren
Weitere zuverlässige Quellen für wissenschaftliche Recherche
Primäre Datenbanken (immer zuverlässig)
• PubMed / MEDLINE — Medizin, Biowissenschaften (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
• Google Scholar — breite Abdeckung aller Fachrichtungen (scholar.google.com)
• JSTOR — Geistes- und Sozialwissenschaften (jstor.org)
• IEEE Xplore — Informatik, Ingenieurwesen (ieeexplore.ieee.org)
• SSRN — Wirtschaft, Recht, Sozialwissenschaften (ssrn.com)
• OpenAlex — alle Disziplinen, kostenlos und offen (openalex.org)
Sekundäre Hilfsmittel (mit Vorsicht)
• Perplexity AI — gibt Quellen an, aber prüfe die Links immer nach
• Elicit.org — KI für wissenschaftliche Literaturübersichten
• Consensus.app — KI-Suche speziell in wissenschaftlichen Papers
Niemals für wissenschaftliche Quellen
• ChatGPT, GPT-4 ohne Browsing-Plugin — halluziniert Quellen
• Wikipedia als Primärquelle — nur für erste Orientierung
• Blogs, Foren, nicht-peer-reviewte Webseiten
Der richtige Workflow für wissenschaftliche Hausarbeiten
Schritt 1: Thema eingrenzen
Bevor du recherchierst, kläre dein Thema: Was genau willst du beweisen oder untersuchen? Je klarer die Fragestellung, desto effektiver die Recherche.
Schritt 2: Erste Orientierung mit KI
Nutze Geniusary KI-Research oder Perplexity, um einen ersten Überblick zu bekommen: Welche Schlüsselkonzepte gibt es? Welche Autoren sind wichtig? Welche Debatten existieren?
Schritt 3: Gezielte Suche in Datenbanken
Mit dem Überblick aus Schritt 2 kannst du jetzt gezielt in PubMed, Google Scholar oder OpenAlex suchen. Nutze Boolesche Operatoren (AND, OR, NOT) und Filter nach Erscheinungsjahr und Peer-Review.
Schritt 4: Papers analysieren
Lade relevante Papers in Geniusary hoch — die KI fasst das Abstract, die Methodik und die Hauptergebnisse für dich zusammen. So kannst du deutlich schneller entscheiden, ob ein Paper relevant ist.
Schritt 5: Quellen verwalten
Nutze ein Literaturverwaltungsprogramm wie Zotero (kostenlos) oder Citavi (oft kostenlos über Uni-Lizenzen), um deine Quellen zu organisieren und Literaturverzeichnisse automatisch zu generieren.
Fazit: KI-Recherche — ja, aber mit dem richtigen Tool
KI kann deine wissenschaftliche Recherche massiv beschleunigen — wenn du das richtige Tool wählst. ChatGPT für Quellenangaben ist gefährlich und kann deiner akademischen Karriere schaden.
Geniusary kombiniert KI-Intelligenz mit echten, verifizierten Quellen aus OpenAlex — und macht wissenschaftliche Recherche sowohl schneller als auch zuverlässiger.
Wissenschaftlich recherchieren ohne Halluzinationen — jetzt Geniusary ausprobieren →
Häufige Fragen
Wie erkenne ich, ob eine Quelle peer-reviewed ist?
In Google Scholar ist meist angegeben, in welcher Zeitschrift ein Paper erschienen ist. Du kannst die Zeitschrift dann separat prüfen. In PubMed sind alle Quellen peer-reviewed. Geniusary zeigt für jedes Paper aus OpenAlex an, ob es peer-reviewed ist.
Was ist Open Access?
Open Access bedeutet, dass ein wissenschaftliches Paper kostenlos und frei verfügbar ist. Auf openalex.org und unpaywall.org kannst du prüfen, ob ein Paper als Open Access verfügbar ist — sehr nützlich, wenn du keinen Zugang über deine Uni hast.
Brauche ich Zugang zu meiner Uni-Bibliothek?
Für viele Papers brauchst du einen Uni-Bibliotheks-Zugang, der oft über VPN verfügbar ist. Geniusary verlinkt auf die Originalquellen — für den vollen Textzugang nutze dann deinen Uni-Zugang.